Archiv Reflexe

  • Abschlägiger Bericht aus Strasbourg

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat unser Begehren durch die Einzelrichterbesetzung für unzulässig erklärt.
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  • Jahresbericht des Präsidenten für das Vereinsjahr 2018

    In der Schweiz ist das Pulver verschossen. Aufgeben tun wir deshalb nicht.
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  • Umgang mit Leben und Tod

    Der von Dr. Petermann in der NZZ publizierte Artikel schreitet den Problemkreis der Fragen aus, welchen dem Arzt begegnen, wenn er bereit ist Menschen die sterben wollen, beim Suizid Hilfe zu leisten. Das ist nach geltendem Recht nicht verboten. Auf Gesetzes- und Verordnungsebene ist die Lage aber nicht so klar. Eine präzis formulierte Gesetzesänderung muss her. Hierfür kämpft ERAS seit mehr als drei Jahre. Weder Ethik- noch Standesorganisationen dürfen die Freiheit des Arztes beschränken.
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  • Bundesgerichtsurteil vom 24. August 2018

    Bundesrichter Seiler, Präsident, Bundesrichter Zünd, Bundesrichter Donzallaz, Bundesrichter Stadelmann, Bundesrichter Haag, Gerichtsschreiberin Ivanov
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  • Sterbehilfeorganisation blitzt vor Bundesgericht ab.

    Agenturmeldung der Schweizerischen Depechenagentur
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  • Dorothee Vögeli schreibt in der NZZ

    Suizidhilfe auch für Gesunde? Zürcher Sterbehilfeverein erhält in Lausanne keine Klärung
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  • Vernehmlassung zu den medizin-ethischen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften SAMW

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  • Antwort der Gesundheitsdirektion

    Auf seinem Schreiben vom 25. September 2017 erhielt der Präsident ERAS am 11. Oktober 2017 die unten angeführte Antwort.
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  • Brief an den Kantonsarzt des Kantons Zürich

    Der Präsident ERAS wollte von der Gesundheitsdirektion Zürich wissen wie sie sich zum Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt stellt.
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  • Ein Plädoyer für die Autonomie

    Frei entscheiden. Verantwortlich handeln. Autonomie ist heute kein unhinterfragtes Ideal mehr. Aber ohne die Möglichkeit zum selbstbestimmten Entscheiden kann auch das Verantwortungsbewusstsein nicht wachsen.
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  • Gedankensplitter

    Bei unseren Bestrebungen ein «Echtes Recht auf Selbstbestimmung» zu erreichen, sind wir jetzt mit einer Beschwerde beim Bundesgericht. Ziemlich auf der Zielgerade. Im Folgenden werden einige Gedanken, in loser ungeordneter Form, publiziert. Sie sollen bei der Durchsicht kaleidoskopartig, wichtige Reflexionen in Erinnerung rufen.
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  • Urteil Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt

    Im Kanton Basel-Stadt sind die Ärzte nicht mehr an die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften gebunden.
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  • Der Arzt als Torwart

    Das Medikament NaP ist rezeptpflichtig und steht unter besonderer Kontrolle des Kantonsapothekers. Ein Arzt der NaP verschreibt begibt sich aufs Glatteis. Er riskiert von den Behörden diszipliniert zu werden,
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  • Verein ERAS: zweijährig

    Unser Verein besteht jetzt mehr als zwei Jahre. Die Gründung fand am 12. Mai 2015 statt. Unsere Website informiert unter der Rubrik «Aktuelles», was in diesen zwei Jahren gelaufen ist. Mit diesem Bericht möchte ich den Zielen des Vereins nachgehen. Was tun wir? Was lassen wir?
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  • Alte Ethik - Neue Ethik

    Ethik ist keine Wissenschaft. Sie ist eine philosophische Disziplin. Als solche kennt sie keine Axiome und Lehrsätze. Die Ethik entwickelt sich stets weiter, so wie sich auch das menschliche Handeln weiterentwickelt. Die Ethik stellt Kriterien auf die den jeweiligen Entwicklungsstand der menschlichen Gesellschaft wiedergeben. Es ist somit durchaus berechtigt von einer alten oder einer neuen (aktuellen) Ethik zu sprechen.
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  • In den Vereinigten Staaten von Amerika erwacht das Selbstbestimmungsrecht

    In verschiedene Staaten Amerikas wurden in den letzten zwei Jahren Gesetze zur aktiven Sterbehilfe erlassen. Meistens sind es Erlasse für Personen welche unter terminale Erkrankungen leiden. Von einem «Echten Recht Auf Selbstbestimmung» kann noch nicht die Rede sein. Das Recht auf Freiheit wurde durch Begrenzungen und Bedingungen stark eingeschränkt. Immerhin ist in der Bevölkerung das Bewusstsein erwacht, ein Recht auf einen selbstbestimmten, würdigen Tod zu haben.
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  • In Kanada ist die Freitodbegleitung unter bestimmte einschränkende Bedingungen möglich.

    In Kanada wurden zwei Gerichtsentscheide zur aktiven Sterbehilfe gefällt. Das ist als erster Schritt in Richtung «Echtes Recht auf Selbstbestimmung» zu werten. Heute bestehen noch einschränkende Regeln die das Grundrecht des Menschen limitieren.
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  • NaP

    Im Zusammenhang mit unseren Publikationen ist oft von Natrium-Pentabarbital [NaP] die Rede. Ein paar Worte der Erklärung für Nichtfachleute.
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  • Es ist Zeit für eine bessere Lösung

    Die Gastautoren schreiten den Kreis des Rechts auf Selbstbestimmung in der NZZ vom 17. Dezember 2016, kompetent und allgemeinverständlich aus. Es braucht eine Regelung, ein Recht, welches der Situation jener, die ihr Leben als erfüllt empfinden, besser gerecht wird. Die demografische Entwicklung und die Haltung eines grossen Teils der Bevölkerung fordert vom Gesetzgeber eine verfassungskonforme, praktikable Lösung. Im Anschluss finden Sie den ganzen Artikel. Nehmen Sie sich die Zeit ihn zu studieren. Die Zeit wäre gut investiert.
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  • Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) vom 5. Juni 2015 (Grosse Kammer) in der Sache Lambert und Andere gegen Frankreich, Beschwerde Nr. 46034/14

    Vincent Lambert, ein französischer Krankenpfleger, erlitt im Jahre 2008 mit 32 Jahren einen schweren Motorradunfall und befand sich seither im Wachkoma.
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  • Holland nimmt das echte Recht auf Selbstbestimmung ernst

    Den Haag. Das Parlament nimmt das Recht auf Selbstbestimmung ernst Ein neues Gesetz ist in den Räten in Beratung: «Erfülltes Leben» Ein Gesetz über die Hilfe bei Selbsttötung an Menschen die ihr Leben als erfüllt betrachten.
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  • Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) vom 14. Mai 2013 in der Sache Gross gegen die Schweiz, Beschwerde Nr. 67810/10

    Alda Gross, eine betagte Dame, welche schon einen missglückten Suizidversuch hinter sich hatte, wollte angesichts ihrer immer mehr schwindenden Kräfte ihr Leben beenden. Sie hatte keine Angehörigen und wollte es vermeiden, pflegebedürftig zu werden.
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  • Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) vom 20. Januar 2011 in der Sache Haas gegen die Schweiz, Beschwerde Nr. 31322/07

    Ernst G. Haas kontaktierte 170 (!) Psychiater mit einem Formbrief. Er teilte darin mit, dass er für seinen Freitod eine Abklärung seiner Urteilsfähigkeit brauche; jedoch nicht an einer Therapie interessiert sei.
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  • Entscheid der II. Öffentlich-rechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts vom 3. November 2006, BGE 133 I 58, in der Sache Haas gegen Schweiz

    Ernst G. Haas, welcher seit Jahrzehnten an einer bipolaren Störung litt, wollte seinem Leben ein Ende setzen. Da alle angegangenen Organisationen ihm dies mit Verweis auf die Unmöglichkeit ein ärztliches Rezept erhältlich zu machen, verweigerten, verlangte er, der Staat müsse ihm unter diesen Umständen das letale Barbiturat abgeben.
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  • Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) vom 29. April 2002 in der Sache Pretty gegen das Vereinigte Königreich, Beschwerde Nr. 2346/02

    Die damals 43-jährige Diane Pretty litt an einer unweigerlich, aber langsam zum Tode führenden Nervenkrankheit. Sie verlangte die Garantie, dass ihr Ehemann strafrechtlich nicht verfolgt würde, wenn er ihr beim Suizid Beihilfe leiste.
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